* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren








Descartes - Cogito ergo sum

 Werter Leser,

Ich diskutiere hier mal wieder was philosophisches aus und bin auf Rückmeldung gespannt. Schon mal von René Descartes gehört? War angeblich ein kluger Mann. Nun erdreiste ich mich, zu behaupten, dass ich klüger bin und das Cogito ergo sum, insofern ich es richtig interpretiert hab, fürn Eimer ist. Voilà: 

Also, cogito ergo sum, ich denke, also bin ich. Descartes beweist damit, so wie ich es verstanden habe, dass wir uns zwar nicht sicher sein können, dass irgendetwas existiert, weil unsere Sinne uns täuschen könnten, außer uns selbst, weil unser grübeln darüber der Beweis für unsere Existenz ist. Hoffe, dass ich mir da nichts falsches bei gedacht hab, sonst ist meine Theorie natürlich fürn Eimer.
Du kennst evtl das Buch Sophies Welt? (überaus schlechter Film dazu, nebenbei gesagt)
auf jeden Fall bemerken die beiden Protagonisten Sophie und Alberto im Groben, dass sie nur Teil einer Geschichte sind und von einem Autor geschrieben werden. Sie haben Angst vor dem Endes des Buches, weil sie es mit ihrem Tod gleichsetzen und bringen darum ständig neue Höhepunkte in die Geschichte ein, weil keine Geschichte am Höhepunkt endet, d.h. sie verursachen Dinge, die einen neuen Aspekt in die Geschichte einbringen würden. Was einem beim gucken oder lesen klar wird, ist dass es natürlich vom Autor geplant war, dass sie das versuchen, somit sind sie immer noch dem Willen des Autors unterworfen. Dies bedeutet, dass sie ihre eigenen Gedanken zwar für ihre eigenen halten, diese es jedoch gar nicht sind! D.h., nur weil ich denke, heißt das noch lange nicht, dass ich mehr als eine metaphorische Romanfigur bin, oder?

13.2.08 17:06
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung